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Christian Hartung, *1963 in Reinbeck bei Hamburg; Studium der Theologie in Bonn, Basel und Heidelberg. Arbeit als Pfarrer in Kirchberg im Hunsrück. Veröffentlichung von Kurzprosa und Lyrik in verschiedenen Literaturzeitschriften.
Christian Hartung
Rondo
Normalerweise umklammert sie ihre Handtasche nicht ängstlich und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich Frauen tun, die ein gutes Stück älter sind als sie und wahrscheinlich weniger selbstbewusst, als sie es sonst ist und es gibt hier auch gar keine Räuber außer
außer
Vermutlich ist die Tür hinter ihr wieder zugegangen, denn die einen Moment lang hereindrängende nasse Kälte ist energisch wieder nach draußen getrieben worden von der muffigen Ausdünstung angetrockneter Wintermäntel, der stechenden Luft um die strategisch an den meisten Tischen verteilten einzelnen Raucher und dem aufdringlich gleichgültigen Duft beständig neuen Kaffees, in den sich schwache süße Tortendüfte mischen.
Sie drückt wirklich die Handtasche an ihren Körper wie zur Abwehr, doch hier will ihr keiner etwas, weder Schlechtes noch Gutes: Den Kaffee wird sie bezahlen müssen.
Dieser Tisch ist ihr zu sehr im Gang; dort wird zu viel geraucht. Da hinten, wo die beiden jungen Frauen jetzt aufstehen es sind junge Frauen, weil sie entschieden jünger sind als sie, die selber noch nicht so alt ist, dass sie ihre Handtasche
Sie nimmt Platz. Den jungen Frauen wirft sie einen letzten verstohlenen Blick zu, doch die sind glücklich mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt. Die Handtasche sie würde sie gerne auf ihrem Schoß lassen, denn sie hat sie nicht einfach nur gegen ihren Körper gedrückt, sondern gegen ihre Brust. Sie hat eine Brust. Sie hat sogar noch zwei. Wogegen sie ihre Handtasche nein, nur wesentlich ältere Frauen würden sie auf dem Schoß lassen, nachdem sie den Mantel ausgezogen, aber die gehäkelte Mütze auf dem Kopf gelassen hätten: Sie hat keine gehäkelte Mütze, also was soll das. Jüngere Frauen dagegen hätten sie über die Lehne gehängt und es wäre in dem kleinen, schicken Täschchen auch nichts weiter gewesen als eine Packung Zigaretten, ein Feuerzeug und ein Schminkdöschen, ein Autoschlüssel. Sie hat kein kleines, schickes Täschchen, sondern eine eher robuste, größere Kunstledertasche, die Platz für die eine oder andere Besorgung hat; heute ist nicht viel mehr als ein Buch drin, das sie im Wartezimmer aber sie hat es dann gar nicht angerührt, obwohl es lange genug
Normalerweise umklammert sie ihre Handtasche wirklich nicht ängstlich und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich Frauen tun, die ein gutes Stück älter sind als sie und wahrscheinlich weniger selbstbewusst, als sie es sonst ist und es gibt hier auch gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die nach ihr greifen, die ihr Herz festhalten, was auf der anderen Seite vielleicht gut ist, damit es nicht zerspringt.
Wenn sie die Handtasche auf den Stuhl neben sich stellen würde, könnte sich niemand neben sie setzen. Doch sie behält die Handtasche noch auf dem Schoß und versucht sich auf die Karte in dem braunen abgegriffenen Plastikumschlag zu konzentrieren, dabei ist es ihr im Grunde völlig egal, der Kaffee wird sowieso nicht schmecken, Kuchen bekäme sie erst recht keinen hinunter, vielleicht eine heiße Schokolade
Sie saß sehr aufrecht und eher auf der Vorderkante ihres Stuhls, hatte die Hände auf das Tischchen gelegt, und wenn sie vergaß so auszusehen, als käme sie regelmäßig hierher wie die Tante vermutlich, dann schaute sie mit großen Augen in diesen besonderen Raum, in dem sie heiße Schokolade wie die erwachsenen Frauen aus einer richtigen Kaffeetasse trinken würde, in dem sie nun tatsächlich genauso bedient wurde wie die Frauen an den anderen Tischen, wie die Tante; sie war jetzt also eine «Kundin», auch wenn das Stück Torte so aussah, als würde sie höchstens die Hälfte davon schaffen, aber wahrscheinlich war es nicht erlaubt, die andere Hälfte in die Papierserviette einzuwickeln und mitzunehmen: Es würde gerade in ihr neues Handtäschchen passen, das rot glänzend von ihrer Stuhllehne hing und in dem Mausi die besondere Ehre genoss, sich an diesem Ausflug beteiligen zu dürfen, auch wenn er aus seinen Knopfaugen nichts davon sah, weil die Tasche zu war, doch er war eben das einzige von ihren Tieren, das klein genug war für diese wirklich sehr feine kleine Tasche, die sie gestern zum Geburtstag bekommen hatte.
Nachdem sie ihren Kuchen gegessen hatten und sie wie erwartet nur die Hälfte und wegen des besonderen Anlasses ein klein wenig mehr geschafft hatte, holte die Tante aus ihrer Handtasche einen kleinen Spiegel heraus, mit dem sie ihren Mund betrachtete, und einen Lippenstift, mit dem sie kurz das Rot ihrer Lippen nachzeichnete, und schließlich eine Packung Zigaretten und ein Feuerzeug, mit dem sie sich die Zigarette anzündete, die schon nach dem ersten Zug Spuren ihres Lippenstiftes trug. Durch den Qualm lächelte die Tante ihr zu, und sie beobachtete aufmerksam alles und merkte sich, was sich in einer Handtasche zu befinden hatte. Da sie seit gestern selber im Besitz einer solchen war, musste sie das schließlich wissen. Das gehörte zu dem neuen Leben, das sie gerade begann so wie die heiße Schokolade in den besonderen weißen Tassen dazugehörte.
Im Aschenbecher vor ihr sind zwei Zigarettenstummel mit Lippenstiftspuren. Die Bedienung stellt einen leeren, sauberen Aschenbecher hin und nimmt ihre Bestellung entgegen. Die heiße Schokolade wird in einer Kaffeetasse kommen. Im Bedürfnis nach etwas Dauerhaftem hat sie sich sogar ein Kännchen bestellt. Sicher wird es weiß sein.
Natürlich könnte sie die Handtasche auf den Stuhl neben sich stellen schon, damit sich niemand dort hinsetzt; und normalerweise umklammert sie sie wirklich nicht ängstlich und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich Frauen tun, die ein gutes Stück älter sind als sie und wahrscheinlich weniger selbstbewusst, als sie es sonst ist und es gibt hier auch gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die nach ihr greifen, die ihr Herz festhalten, damit es nicht zerspringt: Doch das wird es nicht, es ist wie in Beton gegossen, die Schläge müssten von außen meißeln, wenn sie durchkommen wollten
Zu weit, sie war zu weit geschwommen, sie hatte das unter- und sich überschätzt, ihr Herz schlug heftig, als ob es ihren Körper ausdehnen wollte, ihm einen Weg meißeln in diesem plötzlich zu großen, zu tiefen, zu dichten, zu schweren, zu starken Meer, das sich nicht mehr um sie herumschmiegte oder vor ihr teilte, sondern ihr auf die Kehle drückte; die Beine wurden ihr schwer vielleicht wuchs ihr schon ein Fischschwanz und würde sie in Gott weiß welche Tiefen hinabziehen und hinaus, vor allem hinaus; noch sah sie ja das Land, sie konnte sogar noch ihre Tasche als kleinen Punkt erkennen, tröstete sie sich, innerlich verzweifelt lachend: Doch die Tasche war schon zu klein, um beruhigend zu wirken aber noch zu nah, als dass sie sich dem Sog der unendlichen Masse hingeben konnte, die vor ihr und vor allem unter ihr schwer und kühl ihrem ganz eigenen Gesetz gehorchte es war nicht ihr Gesetz: Sie holte tief Luft und nahm entschlossen den Weg zurück zur Küste auf, wo mit der bunten Stofftasche der größere Teil ihres Lebens auf sie wartete
Es ist tatsächlich der größere Teil gewesen, der etwas größere Teil seitdem. Die heiße Schokolade steht schon vor ihr, und sie hat versäumt, gleich zu zahlen. Es ist eine weiße Kaffeetasse, dickes Steingut mit einer ein wenig plumpen Rüschen- und Rosenverzierung, im gleichen Stil der Knopf auf dem Deckel des Kännchens. Sie nimmt einen Schluck und versucht sich einzureden, dass er sie innerlich aufwärmt, zumindest so, dass sie nun doch endlich die Handtasche auf den Stuhl neben ihr denn wirklich umklammert sie sie normalerweise nicht ängstlich und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich Frauen tun, die ein gutes Stück älter sind als sie und weniger selbstbewusst als sie sonst und es gibt hier auch gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die ihr Herz festhalten, es wie Beton umklammern, die Schläge müssten von außen meißeln, wenn sie durchkommen wollten sie öffnet die Tasche und findet darin das Buch und fahrig schließt sie sie wieder
Und beruhigte sich, dass sie wirklich alles dabei und im Übrigen das Wesentliche im Kopf hatte, haben musste: Sie hatte gut gelernt, jetzt in den Pausen würde sie auch nichts mehr aufnehmen von all dem, was aus ihren Notizen auch nicht mehr recht zu ihr sprach nur aus ihrem Kopf, wenn sie es zuließ; sie fasste fester um die Tasche, deren Riemen auf ihrer rechten Schulter lag, und vielleicht hatte sie so fest gefasst, dass er deswegen riss, oder vielleicht war er mürbe geworden von Sonne, Regen, Wind und jahrelangem Gebrauch und vielleicht hatte sie heute Morgen auch zu viel in die Tasche hineingestopft jedenfalls war sie nicht zu, und sie wurde von dem plötzlichen Reißen des Riemens so überrascht und ihr eiliger Schritt tat sicher ein Übriges, sodass sich alles hinter ihrer rechten Ferse, die gerade abheben und wieder aufsetzen wollte, in heillosem Durcheinander ergoss: Nicht mehr dran zu denken, hier noch rechtzeitig oder überhaupt jemals Ordnung hineinzubekommen, und in wenigen Stunden erübrigte sich das sowieso, außer wenn sie durchfiele sie würde durchfallen wegen eines gerissenen Riemens an einer alten Tasche: Als sie der nunmehr entleerten verblichenen bunten Stofftasche einen verzweifelten Blick zuwarf, erinnerte sie sich ganz kurz daran, wie sie einmal vor ein paar Jahren eben diese Tasche nicht aus den Augen gelassen und sich daran aufgerichtet hatte, wie sie auf der langsam, viel zu langsam näher rückenden Küste vor ihr allmählich größer geworden war dann stopfte sie eilig und ungeordnet alles irgendwie hinein, rutschte halb auf den Knien einem besonders weit geflogenen einzelnen Blatt hinterher, sah erst den einen, dann den anderen Schuh, Hosen, Knie, die sich rasch bückten, eine Hand, die das Blatt auflas und ihr reichte, und als sie sich ein wenig aufrichtete, ein lächelndes Gesicht.
Wenn sie heute daran zurückdenkt, dann war es ein Kennenlernen wie in einem Film; und ebenso unwirklich erscheint es ihr heute; die Tasche war schuld, sicher wären sie aneinander vorbeigeeilt, wäre sie jedenfalls an ihm vorbeigeeilt, wenn die Tasche nicht gerissen wäre; sie umklammert ihre Handtasche fester und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich Frauen tun, die ein gutes Stück älter sind als sie und weniger selbstbewusst als sie sonst dabei gibt es hier gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die ihr Herz festhalten, es wie Beton umklammern, die Schläge müssten von außen meißeln, wenn sie durchkommen wollten sie öffnet die Tasche und findet darin das Buch und sonst eigentlich nicht viel, nur diesen großen, braunen Umschlag
Rasch schließt sie die Tasche wieder und will sie nun doch auf den Stuhl neben sich stellen, schon damit sich im voll besetzten Café nicht noch jemand neben sie setzt, aber dann behält sie sie auf dem Schoß, so vertraut ist ihr der Umschlag noch nicht, dass sie die Tasche mit dem Umschlag darin einfach so neben sich stellen könnte, als wäre nichts, und greift nach der Kakaotasse, bekommt das Zittern in der Hand noch rechtzeitig unter Kontrolle, bevor sie die Tasse hebt, und trinkt einen Schluck, wobei sie sich wieder einzureden versucht, es würde sie innerlich wärmen.
Wie im Film. Es kann nur zwei oder drei Abende später gewesen sein, als sie tatsächlich zusammen im Kino saßen, sie hatte ein kleines Ausgehtäschchen bei sich, das sie sich vor ein paar Monaten einmal geleistet, aber bisher noch so gut wie nie benutzt hatte. Warum sie es diesmal dabei hatte, wusste sie eigentlich nicht genau, denn sie ließ es jedenfalls nachher im Kino liegen: Erst im Lokal, das sie danach noch aufsuchten, merkte sie es, als sie irgendetwas aus der Tasche herausholen wollte, doch dann war es ihr auch zu dumm, noch einmal zurückzulaufen; die nächste Vorstellung hatte sicher schon begonnen, außerdem hatte es angefangen leicht zu regnen. Falls das Täschchen an der Kasse abgegeben worden war, konnte sie es auch genauso gut noch am nächsten Tag abholen. Womöglich liegt es heute noch dort. Nein, das Kino gibt es schon lange nicht mehr.
Wie im Film. Sie hat das alles so oder ähnlich schon in manchen Filmen gesehen: Das beweist ihr, dass sie es auch so erlebt haben kann; ein Gefühl dafür hat sie schon seit Jahren nicht mehr. Sie war damals eben nicht genügend ausgerüstet: nur mit einer kleinen Tasche, die sie noch dazu unterm Kinositz liegen ließ. Heute kommt es ihr so vor, als ob alles, was sie bräuchte, sich in dieser Tasche befinden würde. Sie hat es versäumt, danach zu suchen, als noch Zeit dafür war. Unwillkürlich umklammert sie die Handtasche auf ihrem Schoß fester und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich weniger selbstbewusste und jedenfalls etwas ältere Frauen tun und es gibt hier auch gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die ihr Herz wie mit Beton umklammern, die Schläge müssten die Schicht schon von außen durchmeißeln sie fingert am Verschluss herum und fühlt in ihren immer noch kalten Händen den großen, braunen Umschlag, der sich hinter dem Kunstleder und Metall verbirgt jetzt sollte sie die Tasche doch endlich auf den Stuhl neben sich stellen, doch sie bekommt es immer noch nicht fertig.
Sie hat diese Tasche vielleicht seit einem Jahr. Es ist noch nicht so sehr lange, dass sie überhaupt wieder Handtaschen trägt. In all den Jahren hat sie das nicht gebraucht, weder die schicken kleinen noch die größeren praktischen; da mussten es schon viel größere sein, damit alles hineinpasste, erst Windeln, Kindersachen zum Wechseln, das eine oder andere Spielzeug; später war es dann selbstverständlich, dass sie alles trug, was eben zu tragen war. Sie war die großen Taschen sowieso von früher gewohnt, jetzt trug sie darin eben die Jacken und Pullover, die die Kinder ausgezogen h
atten, wenn ihnen zu warm geworden war, halbe Einkäufe und alles, was eben zu tragen war. Es ist noch nicht so sehr lange, dass sie wieder Taschen trägt, in denen nur ihre eigenen Sachen Platz finden.
Wenn man diesen Umschlag unter eigene Sachen zählen kann. Dafür ist er eigentlich noch nicht lange genug darin. Außerdem ist er für den Hausarzt.
Es ist schon lächerlich, wie sie die Handtasche umklammert und an den Körper drückt wie auf der Furcht vor Räubern, wie es eigentlich Frauen tun, die etwas älter sind als sie und nicht sehr selbstbewusst und es gibt hier auch gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die ihr Herz festhalten, es wie Stahl und Beton umklammern, es kann unmöglich noch schlagen
Energisch stellt sie die Tasche auf den Stuhl neben sich, nachdem sie einen Geldschein aus dem Portemonnaie geholt hat, das bisschen Wechselgeld können sie behalten sie muss sofort raus hier, und sie stellt die Tasche ab, als wäre sie brennend heiß: Im Grunde ist sie das wohl auch, das, was der Umschlag darin enthält, ist heiß, sie kann es nicht anfassen, nicht fassen, es gehört nicht zu ihr, auch wenn es angeblich um sie geht sie stellt die Tasche ab, trinkt einen letzten Schluck und steht auf, zieht den Mantel wieder an, nimmt die Tasche noch einmal hoch, nachdem die Bedienung doch schneller kam, als sie dachte; sie nimmt das Portemonnaie noch einmal heraus und steckt eine Mark vom Wechselgeld hinein, nachdem sie den Rest der Bedienung zugeschoben hat sprechen kann sie nicht eine Mark kann man immer gebrauchen für einen Einkaufswagen, sie hatte kein Markstück mehr; dann stellt sie die Tasche noch einmal ab, um sich den Mantel zuzuknöpfen, denn normalerweise umklammert sie sie nicht ängstlich und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern wie andere Frauen, die vielleicht etwas älter sind und es gibt hier auch gar keine Räuber außer den unsichtbaren Händen, die ihr Herz in Beton gegossen haben und mit Stahl umklammern, dann schafft sie es wie durch einen Nebel irgendwie zur Tür
«Hallo!»
wie durch einen Nebel
«Hallo!»
irgendwie zur Tür
«Hallo, warten Sie!»
irgendwie
«Warten Sie, Sie»
Nebel
«Sie haben Ihre Handtasche vergessen!»
Wenn hier kein Nebel wäre oder in einem Film, da hätte sie jetzt «danke» gesagt oder so etwas; erst als sie die kalte feuchte Luft im Gesicht spürt, merkt sie, dass sie wieder auf der Straße ist; sie umklammert ihre Handtasche ängstlich und drückt sie an den Körper wie auf der Furcht vor Räubern, dabei gibt es hier keine Räuber.
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